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Die Sendungen von Stallgeflüster könnt Ihr hier Nachhören, Downloaden und Weiterempfehlen.

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IMG_1080Stallgeflüster #47: Stallgeflüster die Letzte: Ein Rückblick
In der letzten Sendung von Stallgeflüster werfen wir einen Rückblick über vier Jahre Sendungsgestaltung: Was haben wir uns mitgenommen, welche Sendungen und Themen waren besonders spannend, welche Themen bleiben offen ….
Unsere Sendung läuft seit April 2011, also seit genau 4 Jahren im Freien Radio Freistadt (FRF). Einmal pro Monat haben wir – Sabine Traxler, Maria Pfeiffer, Birgit Gallistl und Anna Winklehner eine Informationsendung über Landwirtschaft gestaltet – insgesamt blicken wir auf 46 Sendungen zurück.
  •  In vier Jahren haben wir 47 Sendungen zu einer Stunde produziert.
  • Ausgestrahlt wurden diese regelmäßig in fünf Radios: Freies Radio Freistadt, Freies Radio Linz, Freies Radio Salzkammergut, Freies Radio B138, Radiofabrik in Salzburg und gelegentlich im Radio Proton in Vorarlberg.
  • Wir haben Extra Sendungen vom Nyeleni Forum und zum Thema „Mit der Kuh auf Du und Du“ gestaltet.
  • 112 Personen haben wir vors Mikro gebeten
  • Unser CBA-Accout zählt 50.599 views
  • 2.821 Menschen haben sich die Sendungen angehört online via STREAM angehört!
  • Wir haben 1 Blog erstellt und drei 3 Flyer Produziert
  • Aus der Sendung Stallgeflüster ist auch das KUPF Innovationsprojekt „Bäuerin.Macht.Image – Ein Aufruf die bäuerlichen Rollenbilder zu hinterfragen“ hervorgegangen.

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IMG_2030Stallgeflüster #46: Katzen würden Mäuse kaufen

Seit beinah eineinhalb Jahren begleitet uns während unserer Radiosendungen Hund Remo-Akito. Er hat uns Stallgeflüsterinnen zum Sendungsthema Tierfutter inspiriert.

Die erste Frage die sich für uns bei den Recherchen zum Thema sofort stellte: Was für Fleisch ist eigentlich im Tierfutter für Hund und Katz zu finden? Die Werbung verspricht uns das Beste für unsere Lieblinge: Futter für gesunde Zähne und Fell, abwechslungsreiches Menüs – einmal mit Huhn, Geflügel, Rind, Fisch oder sogar Wellness-Futter kann man käuflich erwerben. Laut Grünem Bericht 2014 wurden im Jahr 2013 für Hunde Katzen und sonstige Heimtiere 6,1% aller Futtermittel verwendet – konkret sprechen wir hier von 91. 317 Tonnen Futtermittel.Die Landwirtschaftskammer OÖ schätzt, dass in Österreich etwa 120.000 Tonnen an Schlachtnebenprodukten in die Erzeugung von Heimtiernahrung (Hunde, Katzen) gehen. In Österreich leben circa 580.000 Hunde und in 808.000 Haushalten werden ungefähr 1,5 Millionen Katzen gehalten.
Für die heutige Sendung haben wir folgende Personen zum Thema zu Wort gebeten:
  • Werner Siegl – Betriebsleiter des Linzer Schlachthofes.
  • Brigitte Grill – Sie handelt schon seit einigen Jahren mit natur- und artgerechter Tiernahrung. Die gelernte Sozialpädagogin ist zu dieser Beschäftigung über ihre eigenen Tiere gekommen. Ihr Wunsch für ihre Tiere – eine langes und gesundes Leben.

Weiters sind ein paar Blitzlichter und Gedanken zum Thema Haustiere und ökologischer Fußabdruck aus der Sendung Brisant vom Freien Radio in Innsbruck zu Hören. Jutta Seethaler nimmt Bezug auf das Buch „Time to Eat the Dog? The Real Guide to Sustainable Living.

Sendung Nachhören!

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IMG_4931Stallgeflüster #45: Betriebskooperationen „Das Beste ist, man ist überzeugt davon!

Maria Pfeiffer hat sich für Stallgeflüster auf den Weg gemacht und mit einigen Landwirten gesprochen, die selbst in einer Kooperation mitmachen bzw. sie gegründet haben. Die erste vorgestellte Betriebskooperationen ist der Kräuterpunkt Neundling. De seit 1997 bestehende Kooperation trocknet und bereitet Kräuter auf. Im Interview mit Josef Peer, Hermann Kehrer und Michael Falkinger erfahren wir, welche betrieblichen- aber auch sozialen Vorteile eine gemeinsame Trocknungsanlage mit sich bringt! Die aufbereiteten Kräuter von Kräuterpunkt Neundling werden für die Bergkräutergenossenschaft Hirschbach geliefert.

Eine weitere Kooperation die heute vorgestellt wird ist Biosaat – eine Kooperation von elf Biolandwirten zur Getreideaufbereitung im Ort Arnreit im oberen Mühlviertel. August Gahleithner, Obmann von Biosaat, erzählt über die Gründung der Kooperation im Jahr 1995 und wie sich dieÜber eine weit verbreitete Form der Kooperation im landwirtschaftlichen Bereich berichtet abschließend  Ignaz Leonhartsberger. Auf seinem elterlichen Milchwirtschaftsbetrieb ist die Maschinenkooperation seit dem erdenken kann gelebte Praxis.

Zum Abschluss der Sendung wird’s nochmal politisch – nachdem am 25. Jänner 2015  die Landwirtschaftskammerwahlen in OÖ stattfinden, sind wir über ausgeteilte Argumentationskärtchen des Bauernbundes gestolpert. Gründe warum man die jeweiligen Konkurrenzparteien nicht wählen solltt erfahrt ihr am Ende der Sendung – so viel sei gesagt, wir haben uns doch etwas gewundert, was hier zum Besten gegeben wird!

Sendung Nachhören – HIER!

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IMG_0797Stallgeflüster #44: Bäuerin, Landwirtin, Unternehmerin?
Sendungsübernahme vom Radio Helsinki Graz

Was heißt es heute, zu Zeiten des Neoliberalismus, eine Bäuerin zu werden? Die weitreichenden gesellschaftlichen Transformationen im Rahmen des Neoliberalismus veränderten auch das Leben der Bäuerinnen und Bauern in Österreich tiefgehend. Heute sind landwirtschaftliche Kleinbetriebe immer stärker dem kapitalistischen Wettbewerbsmarkt ausgesetzt und damit den Maximen von Flexibilität, Kreativität und Unternehmertum unterworfen: Landwirtschaft als Business. Damit geht auch ein verändertes Bild, ein neues Image des Berufs der Bäuerin einher.

In ihrer Diplomarbeit „Frauen als Motor in der Weiterentwicklung der Landwirtschaft“. Kulturanthropologische Untersuchung zum Selbst- und Fremdbild der Bäuerin als Unternehmerin untersuchte Barbara Bärnthaler die Lebenswirklichkeiten von vier Kleinbäuerinnen. An ihrem Beispiel bekommt die Leser_in / Hörer_in Einblick in konkrete Lebenswelten am Bauernhof, erfährt aber auch viel über Mythen, Vorurteile und Romantisierungen des Berufs der Bäuerin. Denn als Quereinsteigerinnen durchliefen die von Bärnthaler befragten Frauen einen komplexen Identifizierungsprozess mit einem bis dahin fremden Beruf und Lebenszusammenhang. Ein Prozess, der sich für die Betroffenen konfliktreich und manchmal schmerzhaft gestaltete und der Fremd- und Selbstbilder sichtbar macht.

Das wilde Denken. Kulturanthropologische Gespräche. Mit Ruth Eggel und Robin Klengel, Institut für Volkskunde und Kulturanthropologie, Uni Graz, Radio Helsinki Graz.

Bäuerin, Landwirtin, Unternehmerin? Quereinsteigerinnen in der Landwirtschaft zu Zeiten des Neoliberalismus. Mit Barbara Bärnthaler. Kulturanthropologische Gespräche # 24

Sendung nachhören! – http://cba.fro.at/275843

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Pferd 2Stallgeflüster #43: Pferde – im Dienste des Menschen

Für die einen liegt das Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde, die anderen finden ihr Glück anderswo. In jedem Fall aber, hatten Pferde einen wichtigen Einfluss auf die Entwicklung des Menschen und haben uns große Dienste erwiesen. Höchste Zeit, diesen besonderen Tieren eine Sendung zu widmen.

Zu Wort kommen:
Monika Marton, sie unterrichtet seit vielen Jahren Pferdewirtschaft und -zucht in Tullnerbach im Wienerwald. Sie weiß über die Haltung und wirtschaftliche Bedeutung von Pferden Bescheid.
Christa Winklehner, sie ist Mitverantwortliche für das touristische Angebot des Wanderreitens auf der Mühlviertler Alm. Sie hat sie einiges über das Pferd als Dienstleiter für die Regionalentwicklung zu sagen.
Marisa Korosa, sie entführt uns in die Welt des Dressurreitens. Sie weiß, wozu Pferd und Mensch gemeinsam fähig sind.

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IMG_0087Stallgeflüster #41: “Der Most hat Häuser gebaut” – Über Streuobst und deren Wichtigkeit in OÖ 

Nachdem wir bis dato auf den Sommer gewartet haben, gehen wir nun gleich zum Herbst über. Die Blätter fallen bereits von den Bäumen, die ersten Kastanien sind schon zu entdecken. Zum Herbst gehört auch die Ernte – unter anderen das Fallobst, wie Äpfel, Birnen und Zwetschgen. Für uns Anlass genug uns bei dieser Sendungsausgabe mit dem Thema Streuobst und Streubostwiesen zu beschäftigen.

Wir haben mit DI Heimo Strebl gesprochen, er ist Experte auf der Landwirtschaftskammer in OÖ für Obstbau, Weinbau, Kompost und auch im Vorstand von der ARGE Streuobst.

Ganzes Interview mit Heimo Strebl nachhören!

In einem weiteren Beitrag kommt Herr Josef Schürhagl vom Diakoniewerk Gallneukirchen zu Wort–er ist Leiter der Abteilung „Garten & Landschaft“ – und erzählt uns über die Apfelsaftproduktion mit Früchten von den Streuobstwiesen.

Und weil man die fruchtigen Herbstfässer auch wo einfüllen muss – hat uns unserer Recherche noch zum Fassbinder Alois Viehböck aus Bad Zell geführt– er erzählt über die Mostproduktion und über die Qualität der Fässer.

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Stallgeflüster #39: Insekten – Schädling oder Nützling?

DSC_2036Insekten erfüllen in der Landwirtschaft viele wichtige Aufgaben. Zahlreiche Pflanzen sind auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen. Sie sind ein wichtiges Glied in der Nahrungskette für andere Tiere. Für ein funktionierendes Ökosystem sind Insekten unverzichtbar. In der Landwirtschaft und im Gartenbau können Insekten aber auch großen Schaden verursachen. Diesen verschiedenen Aspekten gehen wir in dieser Sendung nach.

Es sprechen:
Dr. Martin Schwarz – Entomologe (Insektenforscher) im Biologiezentrum Linz und beim Naturschutzbund Oberösterreich
Mag. Hannes Gottschlich und Dr. Michaela Stolz von der Firma Biohelp
und drei Freunde (Niki, Christian und David) plaudern auf einer Wiener Dachterrasse über ihre Erfahrungen mit Insekten.

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Stallgeflüster #38: Ernährungssouveränität

NyeleniWas ist Ernährungssouveränität eigentlich? Wie kann selbstbestimmte und nachhaltige Produktion in der Landwirtschaft funktionieren? Wie können ProduzentInnen und KonsumentInnen selbst die Nahrungsmittelkette organisieren? Diese und andere Fragen wurden vom 13. bis zum 17. April 2014 auf Schloss Goldegg im Pongau aus verschiedensten Perspektiven diskutiert. Aber nicht nur Utopien und Ideen, sondern vor allem der Austausch über konkrete Projekte in Österreich und die Planung neuer Vorhaben standen im Zentrum des Forums. In dieser Sendung werden Einblicke in die verschiedenen Themenbereiche von Nyeleni Austria gegeben.

Nyeleni 2014 – Link zur Homepage
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IMG_1182Stallgeflüster #37: Was ist drin, was steht drauf? – Über Milch, Quoten und Cappuccinoschaum

Im zweiten Teil des Schwerpunkts „Was ist drin, was steht drauf?“ beschäftigen wir uns mit der Milch.

„Milch“ als Nahrungsmittel meint allgemein die spezifische Nährflüssigkeit von Säugetieren. Im Deutschen wird der Ausdruck aber hauptsächlich als Synonym für Kuhmilch verwendet. Auch im Handel in der EU darf nur Milch von Kühen als „Milch“ bezeichnet werden, ansonsten muss die Tierart zusätzlich angegeben werden, beispielsweise bei Ziegenmilch, Schafmilch oder Stutenmilch. Demzufolge finden sich im Handel auch keine Sojamilch, sondern nur Soja-Getränke. Unser Blick auf Milch für die heutige Sendung führt uns ins Kuhmilchregal, wo eine Vielzahl von Milchsorten zu finden ist. Unterscheidungsmerkmale sind der Fettgehalt, die Herkunft, ob aus biologischer- oder Konventioneller Erzeugung, die Fütterung und politische Hintergründe.

Egal für welches Milchpackerl wir uns entscheiden, es ist sicher, dass folgende Bestandteile drin sind: Milchzucker (Laktose), Milchfett, Milcheiweiß, Vitamine ( wie Carotin, Vitamin A, B1,B2, C, D, E),  und Mineralstoffe (Kalzium, Kalium und Phosphor)

Die Inhaltsstoffe und deren Anteil sind jedoch von Tierart zu Tierart unterschiedlich, außerdem spielen innerhalb der Tierart auch Fütterung, Haltung, Gesundheit, Alter usw. eine Rolle bei der Zusammensetzung der Milch.

Zu Wort kommen in der Sendung die Wissenschafterin Alberta Velimirov, die Bio-Bäuerin Judith Moser-Hofstadler, Milchproduzent Pepi Lummersdorfer und Fixkraftgeschäftsführer Rupert Bauinger.

Interview mit Judith Moser-Hofstadler

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genetisch-veranderter-mais-fotoStallgeflüster #36: Was ist drin, was steht drauf? – Kraftfutter und Futtermittel aus gentechnisch veränderten Pflanzen 

Einkaufen ist etwas Schönes. Allerdings kann es auch ziemlich qualvoll sein, wenn man sich nicht entscheiden kann, was man will. Richtig schwierig wird es, wenn man gar nicht weiß, was man da eigentlich kauft, weil man nicht sicher ist, ob auf der Verpackung auch drauf steht, was im Packerl drin ist. Ausgehend vom Milchregal im Supermarkt, wo man mindestens zehn verschiedene Arten von Milch kaufen kann, haben wir darüber nachgedacht, was wir eigentlich über die Produkte wissen, die wir im Lebensmittelhandel erwerben und zu uns nehmen! Zusätzlich haben wir die jüngst stattfindende Diskussion um die mögliche Zulassung des Genmais 1507 in der EU verfolgt und beschlossen der Frage nachzugehen, welche Futtermittel für die Lebensmittelproduktion in der Landwirtschaft eingesetzt werden.

Herausgekommen ist eine zweiteilige Sendung mit dem Titel „Was ist drin, was steht drauf?“ Den heutigen ersten Teil widmen wir dem Kraftfutter und Futtermitteln aus gentechnisch veränderten Pflanzen. Aufschlussreiche Antworten dazu haben wir von sehr unterschiedlichen Menschen bekommen.

Alberta Velimirov – Wissenschafterin im Ruhestand – sie hat im Bereich der Lebensmittelqualität geforscht,

Josef Feilmeier –Bauer, Bankkaufmann und Futtermittelhersteller aus dem Landkreis Passau und

Rupert Bauinger – Geschäftsführer des Ennser Unternehmens Fixkraft.

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„Ein Gnädiger Tod wäre doch wohl das Mindeste …

… was wir unseren Nutztieren schuldig sind.“ (Gotthart M. Teutsch)

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Wie werden Tiere deren Fleisch wir essen getötet? Welchem Stress sind Tiere vor ihrer Schlachtung ausgesetzt, wieviel Furcht empfinden sie und welche Auswirkungen hat dies auf die Fleischqualität? Ist eine Tierschutzgerechte Schlachtung möglich und wie sehen die gesetztlichen Rahmenbedingungen aus?

Zu diesen Fragen erfahren wir im ersten Beitrag mehr von DI Lea Trampenau (Innovative Schlachtsysteme, Entwicklerin eines Schlachtanhängers) und Dr. Andrea Fink-Kessler (Geschäftsführerin des Verbands der Landwirte mit handwerklicher Fleischverarbeitung). Sie berichten über die Situation in Deutschland und die EU-Regelungen und erläutern wie ihrer Meinung nach am tierschonensten geschlachtet werden kann.

Menschen mit jüdischen oder muslimischen Glauben essen nur Fleisch von Tieren die rituell geschlachtet, also geschächtet werden. Mustafa Yavuzer erzählt wie Schächtungen durchgeführt werden.

Wie eine Hausschlachtung von Schweinen für den Eigenbedarf von Statten geht erfahren wir am Ende der Sendung von Lore und Franz Traxler.

Links:

ISS – Innovative Schlachtsysteme

Verband der Landwirte mit handwerklicher Fleischverarbeitung

 

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IMG_3469#35: Bioenergie: Tank, Trog oder Teller?

Vor drei Tagen haben in Oberösterreich die Semesterferien begonnen. 1974 wurden sie als Energieferien eingeführt. Aufgrund der damaligen Ölkrise wurden Schulen für eine Woche geschlossen, es wurde ein autofreier Tag pro Woche eingeführt und auf den Autobahnen galt für fünf Wochen Tempo 100. Damit sollte Energie gespart werden.

Heute, 40 Jahre später ist die Frage der Energieversorgung immer noch eine sehr dringliche. Eine mögliche Antwort ist die Bioenergie. In unserer heutigen Sendung von Stallgeflüster haben wir die beiden Arten von Bioenergie – Biogas und Biosprit – genauer unter die Lupe genommen. Wir haben versucht herauszufinden, ob es tatsächlich um einen Ressourcenkampf um landwirtschaftliche Rohstoffe zwischen Tank, Trog und Teller geht, oder nicht doch genug für beides da ist.

Birgit und Maria haben sich über die Biogasanlage in Freistadt informiert und dort vor Ort die Betreiber Gerald Ziegler und Herbert Köppl besucht. Die Beiden betreiben seit 2005 eine Biogasanlage am Rande von Freistadt, die sie mit Produkten von Feldern und Wiesen betreiben. Sehr kompetent und geduldig haben die beiden sich Zeit genommen um sowohl die positiven, als auch die kritischen Seiten der Thematik Biogas mit uns zu beleuchten. Interview Nachhören 

Im zweiten Beitrag der heutigen Sendung beleuchten wir das Thema Biotreibstoffe. In der EU wird seit einigen Jahren dem herkömmlichen Treibstoff Agrosprit beigemengt. Warum es diese Regelung gibt und welche globalen Auswirkungen es weltweit zu beobachten gibt, erklärt Sigrun Zwanzger vom Welthaus Graz. Beitrag Nachhören

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#34: Schnaps – Über die Produktion in Österreich und bäuerliche Traditionen

Hier der Radiobetrag zum Nachhören!

IMG_4910Der Jänner ist für viele Bauern und Bäuerinnen ein beliebter Monat um Schnaps zu brennen. Wenn es draußen kalt ist, die Feiertage vorüber sind und wieder Ruhe am Hof eingekehrt ist, werden die Brennanlagen bei vielen in Betrieb gesetzt und die Schnapsvorräte für das kommende Jahr aufgefüllt. Auch das Stallgeflüster Team hat sich auf den Weg gemacht um mehr über das Thema Schnaps und der bäuerlichen Tradition zu erfahren. Wir haben Hannes Hofer im oberen Mühlviertel in seiner Werkstatt besucht, wo seine 60 Liter Brennerei steht und während des Interviews sozusagen live produziert wurde. Er erzählt uns einiges über den Brennvorgang an sich, wie er aus hofeigenen Roggen Korn brennt und wie er die Tradition der Edelbrandherstellung am Bauernhof lebt.

Ein paar Hundert Meter neben Hannes Hofer werden Edelbrände am Ebnerhof hergestellt. Der mit dem Maria Theresianische Brennrecht versehen Hof erlaubt es Josef Stockinger dreihundert Liter Alkohol in seiner Kolonnenbrennerei herzustellen. Im Hofladen befinden sich neben Roggenschnaps auch Brände aus Dinkel, Hafer und diversen Obstsorten.

Wie sich das Schnapsbrennen an sich in Österreich entwickelt hat und welche gesetzlichen Grundlagen es zur Alkoholherstellung gibt hat Anna im Schnapsmuseum in Wien in Erfahrungen bringen können.

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 #33: Gänsegeschnatter

IMG_2613In der aktuellen Sendung gehts um die Gans – doch nicht nur als Festagsbraten zu Weihnachten betrachtet! Wir haben uns auf die Suche gemacht, was es Interessantes rund um dieses wertvolle Tier zu berichten gibt!

Die Gans ist ein besonderes Tier – sie ist ein sehr schlaues und manchmal auch lautes Nutztier. Im Sprachgebrauch kommt es oft vor und auch in historischen Geschichten. Der Legende zufolge retten 387 vor Christus die heiligen Gänse der Juno dasKapitol in Rom vor der Eroberung und Plünderung, indem sie den nächtlichen Angriff bemerkten und die Römer mit ihrem Geschnatter aufweckten.

Interviewt haben wir für die Dezember Ausgabe von Stallgeflüster die Weidegansbäuerin Beate Kudler, die seit 10 Jahren Weidegänse hält und viel über die Haltung der Tiere zu berichten weiß. Weiters gibt es Informationen zu Konrad Lorenz, den Vater der Graugänse, zur Daunengewinnung und  weiteres zum Thema Stopfleber und Lebendrupf!

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#32:  Bodenversiegelung in Österreich

CIMG0026Jeden Tag wird in Österreich eine Fläche von rund 20 Hektar versiegelt – für Straßen, Siedlungsbauten, Einfamilienhäuser und Gewerbe- und Industriegebiete. Das entspricht der landwirtschaftlichen Fläche eines durchschnittlichen österreichischen Bauernhofes. Dieser versiegelte Boden kann seine vielfältigen Funktionen nicht mehr erfüllen und geht für die Nahrungsmittelproduktion verloren.

Wir werfen in dieser Sendung einen Blick auf die Zusammenhänge von Bodenversiegelung, Straßenbau und Verkehrspolitik anhand der geplanten Ostumfahrung von Linz. Diese Autobahn soll künftig die Mühlkreis- mit der Westautobahn verbinden, und so die Verkehrssituation in Linz entlasten. Doch die Meinungen zu diesem Bauvorhaben gehen stark auseinander. In der Region Steyregg-Engerwitzdorf beginnen immer mehr Menschen die Sinnhaftigkeit dieser geplanten Autobahn zu hinterfragen.

Zu Wort kommen Erwin Appenzeller, Biobauer aus Steryregg und Robert Stögner vom Klimabündnis OÖ. Außerdem haben wir die offiziellen Stellungnahmen der Landtagsparteien zur Ostumfahrung von Linz eingeholt.

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IMG_3543#31: Weidehaltung im Fokus

Das Jahr neigt sich bereits langsam dem Ende zu und auch die Tiere werden zurück von der Weide in den Stall gebracht! Für uns aber dennoch Grund genug sich bereits jetzt über die nächste Weidesaison Gedanken zu machen und Euch mit interessanten InterviewpartnerInnen zu inspirieren!

Vor allem für Bio Betriebe wird ab kommenden Jahr das Thema Weidehaltung aktuell werden – denn wie es nun abzusehen ist, wird ab 2014 zumindest ein Teil der Herde  geweidet werden müssen, sofern ausreichend stallnahe und weidefähige Flächen für eine Gruppe am Betrieb vorhanden sind.

In der heutigen Sendung kommen Günther Kramer und Eva Grill zu Wort – die beiden sind als Wanderschäfer in den Gemeinden Hirschbach und Neumarkt im Mühlkreis mit ihren rund 450 Schafen unterwegs.  Birgit hat die beiden mit ihren Schafen und den Boarder Collies auf einer Weide in der Nähe von Neumarkt besucht und sie zu ihren Beruf bzw. Berufungen befragt – denn Wanderschäferei ist in unseren Breiten ein bereits sehr seltener Beruf geworden.

Dass Weidehaltung, wenn man sie effizient und optimal gestalten will, einiges an Wissens erfordert erklärt uns DI Walter Starz von der Forschungsanstalt Raumberg Gumpenstein! Seit vielen Jahren forscht und lehrt er zum Thema Grünland und Viehwirtschaft!

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#30: Welcher Fisch kommt auf den Tisch?

IMG_8334Jingle zur Sendung

Hat man sich noch nicht genauer mit der Thematik „Fischkonsum “auseinander gesetzt, greift man vielleicht ganz unbedarft zu einem günstigen Lachsforellen- oder Pangasiusfilet, welches im Supermarkt in den Regalen vorzufinden ist. Die blauen Verpackungen bedruckt mit Segelschiffen und der Herkunftsbezeichnung „aus zertifizierter Aquakultur“ täuschen und vermitteln den Eindruck- der Fisch wäre frisch aus dem Meer entnommen.

Nun ist es aber so, dass es sich empfiehlt sehr kritisch beim Kauf von Fisch zu sein. Denn ähnlich wie Fleisch ist auch Fisch mittlerweile zum Massenprodukt geworden, welches auf industrielle  Weise hergestellt wird.

Intensive Aquakulturen bei denen Antibiotika eingesetzt werden, belasten nicht nur das Endprodukt Fisch und in Folge die Gesundheit der Konsumentinnen und Konsumenten, sondern schädigen auch die Umwelt vor Ort und gefährdet das Leben der dort ansässigen Menschen. Auch die globalen Fischbestände sind aufgrund der immer weiter ansteigenden Nachfragen deutlich geschrumpft.

Wenn es um Fischkauft geht, gilt es eine geschmacklich, ökologisch und ethisch optimale Alternative zu konventionellen Meeresfischen zu finden.

In der Sendungen kommen zwei Personen zu Wort, die die direkt Variante bevorzugen und sich lokale Fische selbst angeln: Franz Wiesmayr, Berufsfischer in Linz und Stefan Blümke, Freizeitfischer

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#29: Bei- und Unkräuter (Teil 2)

Cirsium_arvense_blueteDem Betrübten ist jede Blume ein Unkraut, Dem Fröhlichen ist jedes Unkraut eine Blume“ sagt ein finnisches Sprichwort. Un- oder Beikräuter sind im Ackerbau und im Garten eine Herausforderung und werden oft als ein zu bekämpfendes Übel betrachtet. Doch sie haben auch zahlreiche positive Seiten.

Zu Wort kommen in dieser Sendung:

  • Johannes Doppelbauer, Landwirt aus Wels, erzählt über das unterschiedliche Verständnis von Bei- oder Unkräutern im Biolandbau und in der konventionellen Landwirtschaft.
  • Manuel Böhm, Bio-Ackerbauberater der Landwirtschaftskammer Oberösterreich, stellt ein vor allem im Biolandbau gefürchtetes Unkraut vor: die Ackerkratzdistel.
  • Susanne Pust, Kräuterpädagogin aus Linz, gibt Tipps für die kulinarische und volksheilkundliche Verwendung einiger bekannter Beikräuter: über die Vogelmiere, das Franzosenkraut und die Kohlkratzdistel.
  • Bernhard Senkmüller, er ist Koch, Künstler und Kräuterpädagoge, wird über die musikalischen Seiten von Beikräutern erzählen – im Rahmen seiner Abschlussarbeit an der Kunstuniversität Linz hat er ein „Unkrautorchester“ ins Leben gerufen.

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#28: Bei- und Unkräuter: Der Ampfer (Teil 1)

IMG_2515Hier eine kleine Hörprobe

Bei- und Unkräuter sind oft eine große Herausforderung für Bauern, Bäuerinnen und GärtnerInnen.  Wenn sie Überhand nehmen verdrängen sie die Kulturpflanzen und verringern somit den Ertrag oder sie behindern die Ernte. Doch sie haben auch zahlreiche positive Aspekte und erfüllen wichtige Aufgaben im Boden.

Auf die erstaunlichen Eigenschaften des Ampfers wird in dieser Sendung im Speziellen eingegangen. Dazu haben wir mit zahlreichen Experten aus der Praxis gesprochen: zu Wort kommen unter anderem Josef Luftensteiner, Manuel Böhm, Johannes Libl, Johannes Doppelbauer und Hannes Hofer.

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IMG_1788GREEN Care!? – Wer sich unter diesem Begriff nicht allzu viel vorstellen kann, so wie wir bis vor kurzem, wird am Ende der Sendung um einiges schlauer sein – denn hinter GREEN CARE verbirgt sich nicht nur ein neues Konzept für LandwirtInnen ihre Arbeitsstätte für Menschen zugänglich zu machen, sondern eine Philosophie!
In dieser Sendung kommt Birgit Gallistl live zu Wort – sie ist nicht nur Stallgeflüster-Redakteurin, sondern gelernte Landschaftsgärtnerin – sie hat ihre Soziologieabschlussarbeit der Gartentherapie gewidmet hat, in mehreren sozialen Projekten gearbeitet und ist momentan an der Therapiestation Erlenhof tätig. Sie wird uns über Gartentherapie grundsätzlich erzählen und ihre Arbeitsstelle vorstellen.
Nicole Prop, Leiterin des Projektmanagements Green Care von der Landwirtschaftskammer Wien, erzählt wofür Green Care steht und welche Zukunftsperspektiven dieses junge Projekt der Landwirtschaftskammer verfolgt
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2013-04-14 11.22.09Wir blicken über den Tellerrand Österreich hinaus und werfen unseren Blick auf die Region die auch „Das Glashaus Europas“ genannt wird – Südspanien.  Anlass dazu war der Besuch von GewerkschafterInnen und ArbeitsmigrantInnen aus Südspanien die hier in OÖ zu Gast waren und über die Arbeits- und Produktionsbedingungen sprachen. In der heutigen Sendung erwarten euch :

Ein Gespräch mit Dieter Behr, aktiv beim Europäischen BürgerInnenforum und beim Netzwerk „Afrique-Europe-Interact“

Die drei Gäste aus Südspanien sprechen bei einer Hofbesichtigung in Eferding über ihrer Arbeit und ihrer Arbeitsrealität in Spanien. Zu Wort kommen Mbarka El Goual Mazouzi –  sie kommt ursprünglich aus Marokko und engagiert sich in der  Vertretung von Arbeiterinnen in der Gemüse-Verpackungsindustrie. Khalifa Touré – er kommt ursprünglich aus dem Senegal. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt bei der Arbeit in der Salatproduktion und Federico Daniel Pacheco Frías – ursprünglich aus Argentinien, er beschäftigt sich mit Fragen der Legalisierung und des Arbeitsrechts.

Weiters hat Birgit mit der Architektin und Künstlerin Margit Greinöcker gesprochen. Sie hat Erntehelferinnen bei ihrer Arbeit begleitet und im Rahmen des Festivals der Regionen einen Film produziert!

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#25: Alles über SCHWEINE

IMG_1267Bereits seit mehr als 9000 Jahren begleitet das Hausschwein den Menschen und hat seine Kultur entscheidend mitgeprägt. Kaum ein anderes Tier wurde dabei über die Jahrtausende so vielfältig interpretiert und so widersprüchlich gesehen wie das Schwein. Einerseits als Symbol für Glück und Wohlstand, andererseits als Sinnbild des körperlich Exzessiven, als Inbegriff für Dummheit, Schmutz und Gier.

Sabine Traxler hat Familie Bauer-Marschallinger in Edt bei Lambach besucht und dort so einiges über die konventionelle Schweinehaltung erfahren. Birgit Gallistl war in der Nähe von Ried im Innkreis am Simandl-Hof und hat dort Sigi Rathner und Elfriede Sonnleitner besucht. Die beiden haben eine Schar von Wollscheinen, Schwäbisch-Hällischen und betreiben Zucht und Mast.

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#24: Hopfen – die Seele des Bieres

IMG_1921Die neue Ausgabe von Stallgeflüster dreht sich um ein ganz besonderes Lebens- und Genussmittel: dem Bier – und einer seiner wichtigsten Zutaten: dem Hopfen. Zwei Experten kommen zu Wort:

Albert Starlinger – Bio-Hopfenanbau-Pionier aus der Gemeinde Auberg im Bezirk Rohrbach. Er erzählt über seine Leidenschaft zum Hopfen und über die Herausforderungen ihn biologisch zu kultivieren.

Johannes LeitnerBraumeister der Braukommune Freistadt. Er gibt Einblick in die Geschichte dieser Brauerei, und verrät warum das Freistädter Bier zu den besten Bieren Österreichs gezählt werden darf. (Unter uns FreistädterInnen gesagt, wahrscheinlich ist es sogar das Beste!)

In diesem Sinne pflichtet das Stallgeflüster-Team der alten Weisheit bei: Hopfen und Malz – Gott erhalt´s.

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 #23: Im Kampf um ihre Rechte

indexIn der neuen Ausgabe von Stallgeflüster wird das Buch „Im Kampf um ihre Rechte – die Geschichte der Bauern und Bäuerinnen in Österreich“ vorgestellt. Die beiden Autoren Josef Krammer und Franz Rohrmoser kommen ausführlich zu Wort. Die Geschichte der Landwirtschaft ist ihnen zufolge geprägt von dem Jahrhunderte langen Kampf der Menschen gegen Unterdrückung und Ausbeutung und dem Streben nach Selbstbestimmung und einer gerechten sozialen Ordnung. Auch auf gegenwärtige Konflikte und Entwicklungen der Agrarpolitik wird eingegangen.

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 #22: Blick nach Lateinamerika

CIMG7747In der Sendung werfen wir in zwei Beitragen den Blick über die österreichischen Landesgrenzen hinweg nach  Lateinamerika – konkret nach Kuba und Nicaragua.

Im ersten Beitrag begleiten wir die Exkursion der Universität für Bodenkultur nach Kuba, welche im Mai 2012  stattgefunden hat. Wir erfahren mehr über die Landwirtschaft und  über die Rolle der Agrarökologie des Inselstaates in der Karibik.

Im zweiten Teil der Sendung handelt es sich um eine Sendungsübernahme von ONDA INFO Spezial: Thema der Sendung – Das Menschenrecht auf Gesundheit versus die Verwendung von Agrochemikalien. Denn Während wir in Europa mit vermeintlich gutem Gewissen den Biosprit in unsere Fahrzeuge tanken, welcher uns als Umwelt- und Klimaschonende verkauft wird, leiden in anderen Teilen der Welt Mensch und Natur unter den Folgen dieser Rohstoffpolitik.

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#21: Forstwirtschaft in Österreich

CIMG3075Wälder erfüllen vielfältige Aufgaben –sie liefern Rohstoff für Bau- und Brennmaterial, sie dienen dem Menschen als Freizeit und Erholungsraum und sie sind wichtige Ökosysteme.

Jingle zum Reinhören

Wir haben zwei Experten zum Thema Wald und Forstwirtschaft vors Mikro gebeten:
Johannes Voitleithner ist Forstwirt – er  erzählt über den Zustand und die Bedeutung des Waldes in Österreich.
Josef Ortner ist Bauer in Ranshofen bei Braunau -er berichtet, wie er seinen Wald ökologisch und nachhaltig bewirtschaftet.

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 #20: Die Geheimnisse fruchtbarer Böden

Jingle zum Reinhören

Lebeniger und gesunder Boden ist die Voraussetzung für gesunde Pflanzen, gesunde Tiere und somit für gesunde Lebensmittel. Ein Indikator für die Bodenfruchtbarkeit ist der Regenwurm. Wie begaben uns auf eine spannende Entdeckungsreise und beobachteten ihn auf einem Acker bei seinen nächtlichen Umtrieben. Ausgewählte Bodenexperten erzählen von ihren Zugängen zu einem der wichtigsten Lebensträger der Erde – den fruchtbaren und lebendigen Boden:

Josef Braun, Bauer in Freising bei München

Manuel Böhm, Bio-Ackerbauberater auf der Landwirtschaftskammer Oberösterreich

Georg Doppler,  Bauer in Waizenkirchen im Bezirk Grieskirchen.

Die musikalische Untermalung stammt von dem französischem Sänger David Löhstana, vom Album „Tout est relatif“. Alle seine Lieder sind als „Creativ Commons“ auf der Musikplattform Jamendo zu finden.

Wir wünschen viel Vergnügen!

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Stallgeflüster EXTRA: Boden – Grundlage des Lebens

Jingle zum Reinhören

Neben Wasser ist fruchtbarer Boden eine der wichtigsten Grundlagen für das Leben auf dieser Erde. Boden ist ein komplexes und vielschichtiges Ökosystem, das  die Voraussetzung für das Wachstum der Pflanzen, und somit für die Ernährung von Tieren und Menschen bildet.

Ein Bauer der sich intensiv mit dem Ökosystem Boden beschäftigt ist Josef Braun aus Freising bei München. Im folgenden Gespräch gibt er Einblicke in die faszinierenden Funktionen und Fähigkeiten lebendiger Böden. Seine Ziele als begeisterter Ackerbauer sind die Steigerung der Bodenfruchtbarkeit  und die Entwicklung intelligenter und vernetzter Landnutzungssysteme, die die Energie der Sonne optimal nutzen. Er weißt drauf hin, dass fruchtbarer Boden die Grundlage für die natürliche Gesundheit von Pflanzen, Tieren und Menschen ist. In der Weiterentwicklung der biologischen Landwirtschaft und der damit verbundenen Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit sieht er eine wichtige Voraussetzung für eine friedfertige Zukunft der Menschheit.

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#19: Vom Korn zum Brot

In der heutigen Ausgabe dreht sich alles rund ums Körndl und ums Brot. Die Ernte ist eingebracht, die Felder sind gedroschen und die Natur kommt zur Ruhe. Wir widmen uns dem Teil der Ernte, aus dem eines unserer Grundnahrungsmittel- das Brot- produziert wird.

Heute werfen den Blick auf die Entstehung des Grundnahrungsmittels und haben für Euch besondere InterviewpartnerInnen vors Mikro geholt.

Am Meierhof von Helma Hamader und Josef Ehrenberger in St. Bernhard bei Horn haben wir näheres über den Getreideanbau erfahren.

Der Schweizer Naturbäcker Andreas Spänhauer aus Neumarkt im Mühlkreis erzählt, wie er aus unterschiedlichem Getreide schmackhaftes Brot zaubert.

Und nicht zuletzt haben wir Bäuerin Margarete Leonhartsberger gebeten uns über ihren Lieblingsbrauch – dem Erntedankkrone binden zu berichten. Jedes Jahr wird Ende September in ihrer Gemeinde die Krone mit Getreidehalmen gebunden und beim Fest für die gute Ernte und Gesundheit gedankt!

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#18: Flachs und Leinen – eng verwoben mit dem Mühlviertel

Was ist Flachs? Wie schaut er aus? Wozu ist er gut? Und was hat Flachs mit Leinen zu tun? Wer auf diese Fragen nicht gleich eine Antwort weiß, ist bei unserer heutigen Sendung genau richtig! Wer allerdings glaubt, schon alle Antworten zu kennen, der wird erstaunt sein, wie viel Wissenswertes es rund um dieses Thema gibt.

Wir haben verschieden InterviewpartnerInnen für Euch gefunden, die Expertinnen auf dem Gebiet von Flachs sind:

Anna hat die zwei Prähistorikerinnen Frau Karina Grömer und Frau Helga Rösel-Mautendorfer vom Naturhistorischen Museum Wien zur Geschichte von Flachs und Kleidung allgemein befragt und Erstaunliches erfahren.

Vom Textilen Zentrum Haslach hat sich Frau Christina Leitner zur Verfügung gestellt und über die Initiative gesprochen und erzählt, warum ausgerechnet im Mühlviertel Flachs und Leinen so wichtig waren und wie die Erzeugung von Leinen funktioniert.

Flachsbauer Josef Schürz aus Neudorf bei Haslach hat sich ebenfalls Zeit genommen und über sein Anbauprodukt gesprochen.  Er  ist einer der wenigen, die noch Flachs anbauen, er schildert die Besonderheiten der Pflanze, den Anbau und ihre Verarbeitung.

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 #17: Bio-PionierInnen aus dem Mühlviertel

In der Ausgabe BIO Pioniere aus dem Mühlviertel, stellen wir die drei Mühlviertler – Bio PionierInnen Christa und Peppi Lummersdorfer aus Gramastetten und Seiser Peppi aus  Hirschbach vor. Sie erzählen, wie es ihnen Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre erging, als sie die Betriebe ihrer Eltern übernahmen und diese  biologisch bewirtschafteten. Christa und Peppi Lummersdorfer und Seiser Peppi gewähren uns Hörer und Höhrerinnen persönliche und amüsante Einblicke in die Anfänge der Bio-Bewegung und wir erfahren mehr über die Lebens- und Arbeitswelt von Biobauern und -bäuerinnen einst und heute.

Der Jingle zum Reinhören

Musikalisch begleitet die BAND Daisy O‘ Hara durch die Sendung.  Die Acoustic-Band erzählt mit ihren Songs Geschichten, die das Leben schreibt.

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#16 Sommer Sonne Kräuterzeit

Jingle zur Sendung

Es geht hinaus auf Feld und Flur und wir holen den Sommer ins Studio. In dieser Ausgabe von Stallgeflüster dreht sich alles rund um das Thema Kräuter. Angefangen von Heil-, Wild-, und Gewürzkräutern bis hin zu den sogenannten Unkräutern.
Wir haben den Kräuterbaubetrieb von Hans und Michaela Aufreiter in Alberndorf besichtigt. Die beiden gehören zu den Kräuterbaupionieren in Oberösterreich und sie berichten über ihre Erfahrungen in diese arbeits- und wissensintensiven Spezialproduktion.

Susanne Pust ist Kräuterpädagogin. Sie erzählt über diese Ausbildung und wie sich die Beschäftigung mit Kräutern für sie zu einer Lebensaufgabe entwickelt hat. Sie gibt Einblick in ihren großen Wissensschatz und stellt uns ihr Lieblingskraut vor – den Beifuss. Außerdem verrät Bernhard Senkmüller, seines Zeichens Koch und Musiker, ungewöhnliche kulinarische und akustische Verwendungsmöglichkeiten der Brennnessel!

Zum Abschluss besuchen wir die Bergkräutergenossenschaft in Hirschbach. Birgit hat mir ihrem Geschäftsführer Karl Dirnberger über die Herausforderungen und Besonderheiten der Kräuterproduktion im Mühlviertel gesprochen.

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#15: Zugang zu Land

In der Juni Ausgabe von Stallgeflüster gehts um das Thema Zugang zu Land. Anlass uns diesem Thema zu widmen, war für uns die Landbesetzung in Wien, wo sich im April spannende Szenen abgespielt haben.Österreich ist was das Thema Zugang zu Land und Landgrabbing betrifft nur ein heißer Tropfen auf den heißen Stein – wir schauen über die Landesgrenzen hinaus wie es auf globaler Ebene mit dem Zugang zu Land aussieht.

In der Sendung erwarten Euch folgenden Infos und Interviews: Nach allgemeinen Informationen zum Thema Zugang zu Land in Österreich hören wir  Politikwissenschafter Franziskus Forster und zwei weitere Teilnehmerinnen der Landbesetzung in Wien .Weiters spricht Gudrun Klaffenböck von FIAN erzählt über Landgrabbing und Frau Bertha Cáceres, der Leiterin der indigenen Bewegung COPINH berichtet über die Situation in Honduras. Sie war am 13. Juni zu Gast in Wien. Sie berichtet über den indigenen Widerstand vor Ort gegen den Ausverkauf von Wasser, Wald und Land.

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#14: Zukunft säen – Erdäpfelvielfalt ernten

Die heutige Sendung steht ganz im Zeichen des Erdapfels. Laut einem alten Bauernspruch sagt die Kartoffel: „Legst du mich im März, treibst du mit mir Scherz. Legst du mich im April, komm ich wann ich will. Legst du mich im Mai, komm ich eins, zwei, drei.“ Der Mai ist also der Monat, der ganz im Zeichen der Aussaat des Erdapfels steht.

In der Sendung hört ihr nach einem kurzen akustischen Ausflug in die Internationalität des Erdäpfels Kurzinfos über die Geschichte der Kartoffel  & ihren Siegeszug in die Äcker dieser Erde, denn eigentlich war die Kartoffel grundsätzlich bei uns nicht heimisch.

Weiters hört Ihr ein Feature, dass die Eindrücke beim Erdäpfelvielfaltsfest bei Maria Pfeiffer in Pregarten am 5. Mai 2012 wiedergibt und die Hintergründe hinter der Initiative Zukunft säen- Erdapfelvielfalt ernten – Widerstand keimt auf erörtert.

Auch den Trend der Anwendung der Sikkation von Kartoffeln im konventionellen Anbau haben wir kritisch hinterfragt.

Die Musik in der Sendung stammt von „Martin und der Wolf“, die live beim Erdäpfelvielfaltsfest gespielt haben und uns ihre Musik zur Verfügung gestellt haben. ____________________________________________________________

#13: Externe Hofübergabe – Ich hab mir meine Erben selbst gesucht

Die traditionelle Hofübergabe stößt dann an ihre Grenzen, wenn es für den Hof keine Erben gibt oder vorhandene Erben den Hof nicht übernehmen möchten oder können. Ist diese der Fall, ist die externe Hofübergabe eine Möglichkeit einen landwirtschaftlichen Betrieb trotzdem weiterzuführen.

Stallgeflüster widmet sich in der 13 Ausgabe dem Thema der externen Hofübergabe, dass in letzter Zeit mehr und mehr in den öffentlichen Diskurs tritt. Anna Winklehner hat dazu die Agrarwissenschafterin DI Andrea Heistinger interviewt. Sie hat erst kürzlich die Studie „Ich habe mir meine Erben selber gesucht – zur Hofübergabe außerhalb der Familie“ veröffentlicht.

Birgit Gallist und Maria Pfeiffer waren auf der Suche nach InterviewpartnerInnen wo eine erfolgreiche Hofübernahme stattgefunden hat. Sie waren am EbnerHOF in Arnreit im Oberen Mühl4tel zu Besuch – dieser Betrieb wurde vor 6 Jahren von Hans Gahleitner auf eine mittlerweile 6köpfige Familie übergeben –Maria Grünbacher & Josef Stockinger erzählen über ihre Sicht der Dinge der externen Hofübergabe.

Der Kontakt bezüglich der Studie von Frau DI Andrea Heistinger ist andrea@heistinger.at.

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#12: GAPs uns ned – Über die Gemeinsame Agrarpolitik

Heute wird’s politisch – wir haben gemeinsam genauer hingesehen wie die Rahmenbedingungen für die derzeitige Landwirtschaft bzw. die Entwicklungen im ländlichen Bereich vonstatten gehen. Wer redet mit, wo werden Entscheidungen getroffen? Zuerst werden wir einen kurzen Überblick über die Entwicklung der GAP geben und Bäuerinnen und Bauern zu Wort kommen lassen, die aus der praktischen Erfahrung berichten.

  • Franziskus Forster von agrar-attac  erklärt die weitreichenden Zusammenhänge der GAP und warum dieses Thema alle Menschen betrifft.
  • Karin Okonkwo-Klampfer, die wir schon im Eingangsstatement kurz gehört haben, führt aus, welche Forderungen es an die Österreichische Politik gibt und welche Möglichkeiten der Umsetzung sie sieht.
  • Bei der oberösterreichischen Politik haben wir um eine Stellungnahme von Herrn Agrarlandesrat Max Hiegelsberger zum Thema GAP gebeten.

Und am Ende der Sendung geht der Ball zurück zu uns selber – was kann jeder / jede selbst tun um etwas zu verändern? Wir lassen euch wissen, wie ihr euch zu diesem Thema einbringen könnt.

Zwischendurch wie immer Musik. Heute von der weststeirischen Gruppe Aniada a noar. Sie zählen zu den führenden Vertretern der so genannten „Neuen Österreichischen Volksmusik“. Ihre Musik bringt traditionelle Instrumente mit neuen Ideen zusammen und ist immer mit einem Augenzwinkern verbunden. Das ist ja auch im Namen ihrer Gruppe erkennbar: Aniada a noar heißt soviel wie Ein jeder ein Narr.

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Stallgeflüster EXTRA: Mit der Kuh auf DU und Du

Eine dreiteilige Spezialausgabe von Stallgeflüster – der Sendung über Landwirtschaft im Freien Radio Freistadt.

Rinder waren und sind von großer Bedeutung für den Menschen. Unverzichtbar für die Landwirtschaft und die menschliche Ernährung ist ihre geniale Fähigkeit für uns unverdauliches Gras in Lebensmittel wie Fleisch und Mich umzuwandeln.  Ein Gespräch mit DI Andreas Perner von der „Arbeitsgemeinschaft österreichischer Lebensleistungszücher“.

Im ersten Teil erfahren Sie, welche Rolle das Rind für die Sesshaftwerdung des Menschen gespielt hat, was „Wiederkauen“ genau ist und warum es eine so geniale Erfindung der Evolution ist. Es wird erläutert,  welche Ansprüche das Futter der Tiere erfüllen muss und welche Probleme entstehen, wenn nicht widerkäuergerecht gefüttert wird. Dies hat sowohl Auswirkungen auf gesundheitlicher Ebene für das einzelne Tier als auch auf globaler Ebene hinsichtlich sozialer und ökologischer  Fragen.

Erfahren Sie im zweiten Teil mehr über die „Arbeitsgemeinschaft österreichischer Lebensleistungszüchter“. Es werden die Grundzüge dieser Zucht von Milchkühen beschrieben, die besondere Betonung auf gesunde und vitale Tiere mit einer möglichst langen Nutzungsdauer legt. Die zahlreichen Probleme die in der heute üblichen konventionellen Milchviehzüchtung auftreten, wie Fruchtbarkeitsprobleme, Euter- und Klauenerkrankungen, Schwergeburten und eine nur sehr kurze Nutzungsdauer resultieren aus einer Nicht-beachtung der Gesamtheit des Tieres Kuh und deren natürlichen physiologischen Gegebenheiten und Ansprüchen. Weiters beschreibt Andreas Perner den Jahresablauf auf seinem Milchviehbetrieb und zieht Bilanz über die Resultate seiner Art der Züchtung.

Im dritten Teil werfen wir einen Blick in den Stall von Andreas Perner und sehen und uns seine Holstein Frisian Kühe etwas näher an. Der Vergleich zu heute üblichen Milch-Hochleistungsrassen wird gezogen, wir erfahren welche Temperatur die Hörner beim Wiederkauen haben und hören, dass das System der Rangordnung unter den Kühen wesentlich komplexer ist, als man annehmen würde.

Die Musik (Creative Commons) stammt von Löhstana David, von den beiden Alben „The Very Best Of Le Moins Pire“ und „Tout Est Relatif“.

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#11: Mit der Kuh auf DU und DU!

In der Stallgeflüster Ausgabe mit der Kuh auf Du und Du erwarten Euch folgenden Inhalte. Zuerst erfahren wir grundlegendes über Rinder und klären die wichtigsten Begriffe. Danach berichten wir Näheres über die Arche Austria – den Verein zur Erhaltung seltener Nutztierrassen.

Weiters hört Ihr zwei Berichte von zwei Bauernhöfen in Oberösterreich –  beide halten bedrohte Nutztierrassen. Familie Holzmann in Schönau, hat eine Mutterkuhherde mit Waldviertler Blondvieh und Familie König in Lasberg hat Pustertaler Sprinzen im Stall.

Außerdem stellen wir vor, womit sich der  Rinderzuchtverband OÖ beschäftig. Wir konnten auch Herrn DI Andreas Perner für ein Interview gewinnen. Er liefert uns  interessante Einblicke in die Rinderhaltung. Maria hat ihn auf seinem Betrieb in Pettenbach in OÖ besucht und mehr zum Thema „Rinderzucht auf hohe Lebensleistung“ erfahren.

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#10: Bewusst Konsumieren, Essen und Genießen


In der 10. Ausgabe von Stallgeflüster widmen wir uns dem Thema Essen – dem bewussten Essen. Darunter verstehen wir, dass wir bewusst Lebensmittel konsumieren im Sinne der eigenen Gesundheit und im Sinne der „Gesundheit“ für unsere Landwirtschaft und Umwelt und unserer ProduzentInnen.

Folgende Beiträge erwarten Euch im Zuge der Sendung:

– Anna hat mit Philipp Braun gesprochen – er leitet den „Verein Slow Food“  in Linz und OÖ. Er erzählt wie und warum man Lebensmittel bewusst aussuchen kann und soll.

– Birgit hat Sebastian Mayer interviewt, der über DUMPSTERN spricht. Unter dumpstern versteht man die Mitnahme weggeworfener Lebensmittel aus Abfallcontainer. Laut FAO landen in Europa jährlich 1,3 MRD Tonnen Lebensmittel im Müll. Das Essen das wir in Europa wegschmeißen, könnte all die hungernden Menschen auf der Welt satt machen, zweimal sogar.

– Sabine hat Margit Mayr-Lamm vors Mikro geholt. Margit ist Biobäuerin aus Alhamming und produziert Gemüseraritäten. Sie erzählt auf welche Art und Weise sich KonsumentInnen, abgesehen vom Genuss der Lebensmittel, noch engagieren können.

Wir begrüßen auch unseren ersten Studiogast – Frau Gerlinde Freller. Sie erzählt uns über ihre Art des bewussten Konsums von Lebensmittel – und vor allem, dass dieser auch im Alltag machbar ist!

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 #9: Landwirtschaft rund um Weihnachten

Natürlich geht auch für uns vom Stallgeflüster Team das Thema Weihnachten nicht einfach vorbei! Und weil Weihnachten und Landwirtschaft eng zusammenhängen, auch wenn einem das beim schon fast traditionellen Konsumrausch in der „stillen“ Zeit des Jahres schon fast entgangen wäre, widmen wir uns in unserer heutigen Sendung den stillen, der großen Aufmerksamkeit entschwindenden Aspekte.Wir haben für Euch eine nette Geschichte aus Tirol mitgebracht. Lisi Krall berichtet über die geheimnisvollen Ereignisse, die sich laut Brauch in den Raunächten in den tirolerischen Ställen zutragen. Da wird nämlich im wahrsten Sinne des Wortes „stallgeflüstert“. Weiters gibt’s noch einen Beitrag von Birgit Gallistl, die dem Brauch des Räucherns genauer auf die Spur gegangen ist. Sie hat für uns Nico Kindlinger in Walding interviewt. Was heuer so auf den Weihnachtstischen aufgedeckt wird, haben wir bei einer Christkindlmarkt Tour herausgefunden  und Maria hat sich dem Thema Bratwürstel näher gewidmet. Sie war zu Gats beim Biohofladen Rosstauscher. Musikalisch begleiten uns heute Erich und Pauline Falkner aus Urfahr. Pauline war 45 Jahre Kindergärtnerin, daher war es ein Leichtes für sie, diese Lieder aus der Bluse zu schütteln. Und Erich kann mit seiner Steirischen sowieso sofort und alles begleiten. Ihr Sohn Hans-Peter ist durch Attwenger bekannt und hat die beiden aufgenommen.

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#8: „Zruck zu die Wurzeln“

Der indische Nobelpreisträger und Dichter Tagore sagte schon „Dumme rennen, Weise warten, Kluge gehen in den Garten“ – diesem Rat sind wir gefolgt und haben uns aufgemacht die Vielfalt und die Fülle der unterschiedlichsten Arten von Gärten zu entdecken. In dieser Sendung was es mit Mobilen Gärten, Vertikalen Gärten, Kindergärten und Schrebergärten au fsich hat!

Passend zu Thema Gärten haben wir auch DEN wilden Gärtner vors Mikro geholt: Roland Düringer spricht über seine Gartensendung „Der Wilde Gärtner“, die Anfang des Jahres erstmals im ORF ausgestrahlt wurde. Die Sendung ist aber nicht nur eine „simple“ Gartensendung,  sondern beinhaltet eine ganze Philosphie mitsamt Visionen für eine Landwirtschaft in fünfzig Jahren .

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#7: SCHULE am BAUERNHOF

Jährlich findet am 16. Oktober der Welternährungstag. Dieser, bereits im Jahr 1979 initiierte Tag, soll drauf aufmerksam machen, dass weltweit über eine Milliarde Menschen an Hunger leiden. Diese Zahl ist angesichts der Tatsache, dass in westlichen Ländern ca. die Hälfte aller Lebensmittel weggeworfen wird, erschreckend.

Wie kann sich dieser Umstand, dieses Verhalten von uns Menschen ändern? Wie lernen Menschen wieder oder erstmals einen bewussten Umgang mit LEBENsmitteln? Ein bewusster Umgang lernt sich wahrscheinlich schon am Besten früh – und zwar im Kindesalter. Schule am Bauernhof kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten – und genau dem Thema widmet sich die siebte Ausgabe von Stallgeflüster.

Was und wie Kinder am Bauernhof LERNEN, erfahren wir in dem von Anna Winklehner gestalteten Beitra – Sie war bei Familie Hunger in Bad Zell bei „Schule am Bauerhof“ zu Gast und hat eine Schulgruppe bei unterschiedlichen Workshops begleitet.

Außerdem hören wir, was Tiere von Tieren lernen können, wenn sie aus dem eigenen Stall oder die eigene Weide hinaus kommen.

Alle Infos über Schule am Bauernhof, wie diese Initaitive entstanden ist, welche Pädagogischen Zugänge es gibt und wie man überhaupt zu einem „Schule am Bauernhof“ Betrieb wird, ist außerdem Teil der Sendung.

Link: Schule am Bauernhof-  Betrieb Hunger

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#6: SAMEN-SAAT-SAATGUT / Die Quellen des Lebens 

Die sechste Ausgabe von Stallgeflüster widmet sich dem Thema Saatgut. Dabei gehen wir auf die Problematik der ständigen Abnahme von Pflanzenkulturvielfalt in Zusammenhang mit dem Erstarken von Multinationalen Konzernen ein.  Wie gefährlich diese Entwicklung ist und wie einzelne wie Du und Ich dagegen steuern können, hört Ihr in dieser Ausgabe. Frau Fröhlich aus Lasberg spricht über ihre große Vielfalt an Tomaten  und erklärt, wie sie diese selbst vermehrt. Maria Pfeiffer hat den Ulenkrughof in Norddeutschland besucht und sich mit Ike Bekker und Jürgen Holzapfel, über Hybridsaatgut,  Sortenschutz und Nachbaugebühren unterhalten. Außerdem werden von Sabine die Geschichte der Kartoffel Linda erfahren und ein Gespräch von Birgit mit Angelika Gasparin-Bammer aus Gmunden über die Arbeit vom Verein Arche Noah hören.
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#5: Almwirtschaft in Österreich- von Romantik bis zur Realität

Auf der AlmDie fünfte Ausgabe von Stallgeflüster widmet sich der Almwirtschaft in Österreich und insbesondere auch der Almwirtschaft in Oberösterreich. Birgit Gallistl hat zur aktuellen Situation der Almwirtschaft in OÖ  Herrn Johann Feßl, Obmann der Oberösterreichischen Arbeitsgemeinschaft für Alm und Weide, interviewt.

Wie das Leben auf der Alm in der Praxis aussieht erklärt uns die Sennerin Rosemarie Ertl von der Monzabonalpe in Vorarlberg. Auch Birgit Gallistl, welche schon einige Jahre auf einer Alm in Voralberg mithilft, erzählt uns  wie das Leben im Sommer auf der Alm abläuft.Knallharte Fakten über Almwirtschaftliche Fachbegriffe werden im Stallgeflüster-Lexikon erklärt. Und für alle die wissen möchten warum es auf der Alm wirklich keine Sünd gibt findet in dieser Ausgabe „Rede und Antwort“.
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#4: Die Zeit ist reif für Ernährungssouveränität!

NYELENI Forum in Krems

Anlässlich des im August stattfindenden NYELENI Forums in Krems greift die vierte Ausgabe von Stallgeflüster das Thema der Ernährungssouveränität auf. Wir laden ein zu einer Entwirrungsreise rund um einen umstritten, umkämpften, vielschichtigen und vieldiskutierten Begriff. In Interviews erklären uns  Alexandra Strickner von Attac und Irmi Salzer von der Österreichischen Bergbauern und bäuerinnenvereinigung – La Via Campesina die grundlegende Problematik rund um das Thema.

Weiters werden drei Praxisbeispiele die in Richtung Ernährungssouveränität gehen vorgestellt:  das BioNetzwerk Apfelkern in Gmunden, die Lebensmittelkooperative Bioparadeis in Wien und den Gärtnerhof Ochsenherz in Gänserndorf.

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#3: Traumberuf Bäuerin?

P1180057Die dritte Ausgabe von Stallgeflüster widmet sich den Thema „Traumberuf Bäuerin“. Wir haben drei Bio-Bäuerinnen vors Mikro geholt, die uns Einblick in ihren Lebens-und Arbeitsalltag geben: Grete Ploier, Maria Ortner und Elfi Kernegger.

Unser Resüme: Es gibt nicht nur DIE Bäuerin oder DIE klassische Landwirtin. Das Selbstbild der Bäuerinnen ist sehr unterschiedlich.Uns hat interssiert, wie es es den Frauen in ihrer Arbeit am Bauernhof geht. Vor allem war es uns aber  ein Anliegen, FRAU in diesem Beruf sichtbar zu machen.

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 #2: Wissenswertes über Bienen, Imkerei und Bienenhaltung

BieneDie zweite Ausgabe von Stallgeflüster widmet sich dem Thema Bienen. Im Interview stehen Herr  Hansjörg Hoffmann von der Bioschule Schlägl, Herr Nikolaus Maier von der Gärtnerei Leisenhof und Herr Johannes Voitleithner von den Grünen Bäuerinnen und Bauern zur Verfügung.In den Gesprächen werden die Unterschiede zwischen konventioneller Imkerei, Bio-Imkerei und Bienenhaltung deutlich gemacht. Außerdem werden aktuelle Probleme der ImkerInnen wie beispielsweise die Varroa Milbe und auch der Einsatz von Maisbeize gegen den Maiswurzelborer und dessen Auswirkungen auf Bienen und Kleintiere angesprochen.

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#1: Die neue Sendereihe über Landwirtschaft im Freien Radio Freistadt

Radio Stallgeflüster on TourWie kommt es dazu, dass Hühner braune oder weiße Eier legen? Ab wann gibt eine Kuh Milch? Das sind nur einige Fragen die die Sendungsgestalterinnen Birgit Gallistl, Maria Pfeiffer, Sabine Traxler und Anna Winklehner in ihrer ersten Ausgabe von STALLGEFLÜSTER behandeln. Neben der Vermittlung von Basiswissen im Bereich der Landwirtschaft werfen die Redakteurinnen auch einen kritischen Blick auf dieses weite Themenfeld, dass uns alle täglich betrifft. Wie sehen die Produktionsprozesse unserer Lebensmittel aus und welche Auswirkungen haben unser Konsumverhalten und unsere Essgewohnheiten.

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Stallgeflüster EXTRA

Das europäische Nyeleni-Forum für Ernährungssouveränität hat von16. bis 21. August 2011 in Krems statt. gefunden. Das Redaktionsteam von Stallgeflüster (Sabine Traxler, Birgit Gallist, Maria Pfeiffer und Anna Winklehner) waren vor Ort um Interviews und Inhalte für Euch zu dokumentieren und festzuhalten.

Stallgeflüster Team in Krems beim Nyeleni Forum

Stallgeflüster Team in Krems beim Nyeleni Forum

Nyleni Forum Teil 1 : Die erste Morgensendung, welche das Nyeleni Forum begleitet geht folgenden Fragen nach: Um wasgeht es überhaupt bei diesem Forum? Wie ist es entstanden und woher rührt eigentlich der Name Nyeleni?

Nyleni Forum Teil 2: Im zweiten Beitrag gehen wir dem Konzept der Ernährungssouveränität genauer nach.  Alexandra Strickner von Attack Österreich gibt dazu Auskunft.

Nyeleni ForumTeil 3: Live vor Ort vom Nyleni Forum berichten wir über die Eröffnung und die ersten Eindrück vom Markt der regionalen Spezialitäten.

Nyleni Forum Teil 4: Am dritten Tag vom Nyeleni bringen wir Splitter aus der morgendlichen Mystika, der Küche, dem gesellschaftlichen Barleben und haben auch TeilnehmerInnen über Ihre Erwartungen und Motivation zum Forum befragt.

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